DIGITALE MARKEN-FÜHRUNG BEI GENERATION Z

Digitale Markenführung ist interaktiv

Um Marken im Zeitalter der digitalen Transformation erfolgreich weiter zu führen, müssen neue, digitale Gestaltungsfelder gefunden und optimal genutzt werden.

Dabei ergeben sich gerade für klassische Marken innerhalb der Weiterentwicklung in die digitale Welt große Herausforderungen, denn Marke kann heute schneller, innovativer und individueller agieren – und genau das erwartet auch der Verbraucher.

Neue Geschäftsmodelle bieten neue Channels und Kommunikationswege zur direkten Kundeninteraktion. Unbegrenzter zeit- und ortsunabhängiger Zugriff auf Produkte, Informationen und Dienstleistungen ist die kundengesteuerte Vorrausetzung für das Bestehen im Wettbewerbsdruck der Digitalisierung. Direkte Markenkommunikation zwischen Brand und Verbraucher bietet deshalb völlig neue Chancen.

Marken erlebbar machen und Markenbotschaften direkt zu kommunizieren war noch nie so einfach wie heute.

Generation Z Markenführung

Neue Zielgruppe: Generation Z

Generation Z – der schlafende Riese unter den Konsumenten. Sie wird als die einflussreichste und finanzkräftigste Generation seit den Babyboomern eingeschätzt und stellt mit 8 Millionen circa 10 % der deutschen Bevölkerung dar. Trotzdem wird sie bei vielen Brands noch nicht wahr- oder ernstgenommen.

Generation Z wird die weltweite Wirtschaft nachhaltig prägen und maßgeblich darüber mitbestimmen welche Marken überleben werden – soviel steht heute bereits fest.

1. Mobile Brand Content

Generation Z will digitale Inhalte abrufen – jederzeit, unabhängig und ohne lange danach zu suchen. Mit Smartphones ist es möglich, rund um die Uhr Informationen zu allen Themen zu erhalten und mit über 30 Stunden pro Woche verbringt die Generation Z mehr Zeit mit ihren Mobilgeräten als jede andere Generation.

Die Einführung des Google Mobile First Index, ausgerichtet an der mobilen Nutzererfahrung zeigt auf in welche Richtung es geht. Eine mobile Ausrichtung und die schnelle mobile Verfügbarkeit des Brand Contents ist daher ein Muss.

Generation Z Smartphone

2. Extended Information

Generation Z trifft keine Kaufentscheidung, ohne sich zuvor weitere Hintergrundinformationen einzuholen. Deshalb spielen sofort verfügbare und relevante Informationen zum Produkt und zur Marke eine wichtige Rolle.

Storytelling zur Markenbotschaft, Transparenz der Prozesse oder eine emotionale visuelle Ansprache des Kunden – die virtuelle Erweiterung der Produktverpackung bietet vielfältige Möglichkeiten.

Neben den erweiterten Informationen spielen auch Produktbewertungen im Einkaufsverhalten und bei der Kaufentscheidung eine bedeutende Rolle.

Social Media Generation Z

3. Interaktion

Direkte Markenkommunikation und Interaktion zwischen Konsumenten und Brand, in wechselndem Rollenverhältnis als Sender und Empfänger von Botschaften, ist ein weiterer wichtiger Punkt innerhalb er Strategie zur digitale Markenführung. Der Realtime-Dialog zwischen Marke und Nutzern schafft enge und loyale Kundenbeziehungen, denn der Kunde fühlt sich wahrgenommen und wertgeschätzt.

Die direkte Einbringung von Kunden in Unternehmensprozesse wie bspw. Die Produktentwicklung, Designideen oder andere Gestaltungsmöglichkeiten steigert die Markenbindung.

Für Marken bietet sich hier die einmalige Chance über die Schaffung von digitalen Markenwelten die Customer Experience nachhaltig zu beeinflussen.

Generation Z Strategie

4. User-Generated-Content

Neben der direkten Kommunikation zwischen Marke und User ist der direkte Austausch zwischen Usern untereinander eine weitere Entwicklung innerhalb der digitalen Transformation aus Kundensicht. Marken können diesen Prozess der Brand Community aktiv steuern und beeinflussen.

Hierbei steht vor allem die Zusammenarbeit mit passenden Influencern im Vordergrund. User mit einem hohen Vertrauen Status bei anderen Usern können mit ihrer Meinung das Markenbild unter anderen Konsumenten maßgeblich beeinflussen und lenken.

Marken sollten diese Möglichkeit des Trust- und Image Buildings innerhalb des Entscheidungs- und Kaufprozesses nicht vernachlässigen.

GenZ

5. Personalisierung und Individualisierung

Relevanz ist Trumpf. Je persönlicher eine Marke ihre Kunden anspricht, umso relevanter wird die Markenbotschaft verstanden. Innerhalb er digitalen Markenführung bieten der technische Fortschritt zahlreiche Möglichkeiten, um Marken nahbar wirken zu lassen und die Kundenansprache persönlicher und individueller zu gestalten.

Dies kann unternehmensseitig dargestellt werden, durch ein detailliertes Targeting der Zielkunden anhand festgelegter Präferenzen oder Konsumdaten oder aber man bietet dem Kunden individuelle Gestaltungsmöglichkeiten nach seinen persönlichen Vorlieben.

Für Generation Z ist die persönliche Ansprache ein wesentlicher Teil der Wertschätzung innerhalb der Markenkommunikation.

Generation Z Marketing

6. Rabatte und Coupons

Auch Generation Z liebt Rabatte, Sonderaktionen und Gutscheine -allerdings mit einem feinen Unterschied. Die Nutzung und Zufriedenheit steigen mit dem Grad der Personalisierung und Individualisierung des Angebots.

Je individueller das Angebot auf den Kunden angepasst ist, umso höher ist die Nutzungs-/ Einlösquote. Konsumbasierte Messdaten sorgen so für maximale Individualisierung bei Angeboten und steigern somit den Return on Ad Spend enorm.

Generation Z Mobile

7. Kundenservice

Vor, während und vor allem nach dem Kauf entscheidet sich die Brand Loyalty des Kunden. Die technischen Möglichkeiten bieten vielfältige Möglichkeiten um auch nach dem Kauf und bei der Nutzung des Produkts die Kundenbindung nicht zu verlieren und ggf. sogar noch zu steigern.

Durch Anwendungstipps, Ablage von wichtigen Dokumenten und schneller Reaktionszeit kann sogar im Schadensfall eine positive Emotion erzeugt werden.
Wer im Zeitalter von Live Chat, Messenger Bots- und Support noch immer der Meinung ist, das Kundenservice kein kaufentscheidender Faktor ist, täuscht sich gewaltig.

Wer 24/7 Online und mobil Informationen abrufen will, schreibt keine Briefe und schickt kein Fax.

Generation Z Content

8. Die Produkt-Bewertung

Verschiedenen Studien zur Folge liegt der Anteil der Offline Käufer, die vor dem Kauf auf Online Bewertungen zurückgreifen zwischen 50 und 80% je nach Altersgruppe, 70% bei der Generation Z. Hierbei fällt auf das Konsumenten fremden Online-Bewertungen oftmals denselben Vertrauensvorschuss gewähren wie Freunden und Bekannten.

Positive Kundenbewertungen haben demnach eine größere Auswirkung auf die Kaufentscheidung als bunte Werbeversprechen. Über die erweiterte Produktbewertung hat der Nutzer Zugriff auf diverse weitere Faktoren der Bewertung wie Qualität, Preis und Erwartung der vorhergehenden Käufer. Falls gewünscht kann der Endkunde nach Gebrauch des Produkts dieses selbst bewerten und sich aktiv miteinbringen.

Generation Z

Fazit: Die Zukunft gehört den Marken, die ihren Kunden einzigartige Erlebnisse bieten.

Vor, während und nach dem Kauf – digitale Markenwelten sprechen alle Markenkontaktpunkte an.

Ob Storytelling zur Markenbotschaft oder emotionale und visuelle Ansprache des Kunden – die digitale Markenführung bietet vielfältige Möglichkeiten für neue Markenerlebnisse.

Wer GenerationZ für sich und seine Produkte begeistern will, muss die Anforderungen erfüllen und digital sichtbar werden.

Aktuelle Reports zur Generation Z

Accenture: GenerationZ vs. Millenials

Business Insider: GenZ Einkaufsverhalten

Criteo: GenZ Report und GenZ eCommerce Research

Springer: GenZ Konsumverhalten

Ich bin David. Seit über 10 Jahren ist Digitales Marketing mit all seinen Facetten meine Leidenschaft. Meine Kernkompetenz liegt in der Erarbeitung von digitalen Strategien, digitalen Sales & Business Models und dem eCommerce. Mein Fokus in der Beratung liegt auf der ganzheitlichen Betrachtung. 

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